Niedersäschsisches Finanzministerium

Übertragung des neuen Tarifvertrages auf Beamtenschaft und Versorgungsempfangende

Der Niedersächsische Landtag hat am 27. Mai 2026 beschlossen, dass die Bezüge der niedersächsischen Beamtinnen und Beamten sowie Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger rückwirkend zum 1. April 2026 um 2,8 Prozent, mindestens jedoch um 100 Euro, angehoben werden. Die Ausbildungsbezüge steigen um 60 Euro.


Nach dem Beschluss des Landtages kann das Niedersächsische Landesamt für Bezüge und Versorgung mit der technischen Umsetzung der Übertragung beginnen. Die Auszahlung ist mit der kommenden Juli-Zahlung vorgesehen.

Damit wird die erste Stufe des im Februar erzielten Tarifergebnisses auf die Beamtenschaft und Versorgungsempfangende übertragen. Die beiden weiteren Anpassungsschritte des Tarifvertrags sollen mit einem Gesetzentwurf der Landesregierung in der zweiten Jahreshälfte übertragen werden. Darin werden auch die notwendigen, in die Zukunft gerichteten Anpassungen enthalten sein, die sich aus dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zur A-Besoldung im Land Berlin ergeben.

Finanzminister Gerald Heere hatte direkt nach Abschluss des neuen Tarifvertrages zugesagt, das Ergebnis system- und zeitgerecht zu übertragen.


Artikel-Informationen

erstellt am:
27.05.2026
zuletzt aktualisiert am:
01.06.2026

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