Niedersachen klar Logo

Altes Finanzamt in der 91er-Straße in Oldenburg: Land plant nach dem kurz vor dem Abschluss stehenden Rückbau den Verkauf


Das Land Niedersachsen plant das Grundstück des ehemaligen Finanzamtes in der 91er-Straße in Oldenburg zu veräußern. Gekoppelt an den Verkauf ist der Erwerb der derzeit angemieteten Liegenschaft des Finanzamtes im Stubbenweg 42. Der Niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers hat den Niedersächsischen Landtag über den geplanten Grundstückstausch informiert. Nach der Zustimmung des Parlaments kann das Projekt erfolgreich beendet werden.

Hilbers sieht in dem geplanten Tausch einen Gewinn für alle Beteiligten: „Das Land ist seiner Verantwortung nachgekommen und hat das schadstoffbelastete Grundstück zurückgebaut. Mit dem geplanten Verkauf kann es schnell einer geordneten städtebaulichen Entwicklung zugeführt werden. Das Land kann im Gegenzug den neuen Standort des Finanzamts am Stubbenweg dauerhaft für sich sichern.“

2016 wurden massive Schäden, darunter auch eine Asbestbelastung, an den Gebäuden des alten Finanzamts festgestellt. Eine Sanierung erschien nicht zuletzt aus Gründen der dann erforderlichen Asbest-Sanierung unwirtschaftlich, sodass es schließlich zu der Entscheidung kam, die Gebäude abzubrechen. Der Rückbau des alten Finanzamtes wurde Ende 2018 begonnen und dürfte im Sommer 2020 abgeschlossen sein. Die Abrisskosten belaufen sich nach derzeitigem Stand auf ca. 3,1 Millionen Euro

Das Finanzamt Oldenburg wurde in einem in Modulbauweise hergestellten Gebäude auf dem angemieteten Grundstück Stubbenweg 42 untergebracht. Der Kauf des Grundstücks Stubbenweg 42 ist für das Land Niedersachsen auch wegen der künftig wegfallenden erheblichen Mietzahlungen vorteilhaft.


Presse Bildrechte: grafolux & eye-server
Artikel-Informationen

05.06.2020

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln