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Neubau des Studierendenzentrums soll zum Wintersemesterbeginn 2021 zur Verfügung stehen

Osnabrück. Der Neubau des Studierendenzentrums der Universität Osnabrück ist trotz Corona-Krise im Zeitplan und soll bereits für die Studentinnen und Studenten zum Wintersemesterbeginn 2021 zur Verfügung stehen. Finanzminister Reinhold Hilbers hat sich am (heutigen) Montag gemeinsam mit der Präsidentin der Universität Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl über den Fortschritt der Bauarbeiten informiert.

Um den Bauablauf auch unter den geltenden Rahmenbedingungen gewährleisten zu können, gelten diverse Vorkehrungen. „Insgesamt konnte bislang diese herausfordernde und gänzlich neue Situation durch eine sehr gute Kooperation bewältigt werden“, dankte Hilbers allen Beteiligten für ihr besonderes Engagement.

Mit dem Neubau des Studierendenzentrums entsteht auf ca.1.240 m² Nutzfläche ein attraktiver Aufenthalts- und Arbeitsort für Studenten. Das Staatliche Baumanagement Osnabrück-Emsland plant und realisiert den mit rund 6 Millionen Euro veranschlagten Bau. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln der Universität, aus den ehemaligen Studiengebühren, die so unmittelbar den Studierenden zugutekommen.

Das Studierendenzentrum der Universität Osnabrück wird die Attraktivität unseres Studienstandorts enorm steigern. Das Zentrum wird nicht nur ein reiner Lernort, sondern auch ein Ort der Begegnung werden. Es entstehen neue, dringend in der Innenstadt benötigte Aufenthaltsplätze und vor allem Räume, die das Arbeiten an studentischen Projekten ermöglichen", betont Universitätspräsidentin Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl.

Auf Wunsch der Universität und der Studierenden wurde das neue Studierendenzentrum nach den strengen Regeln des Nachhaltigen Bauens geplant. Die Berücksichtigung der Lebenszykluskosten und die Verwendung von schadstoffarmen Materialien sowie eine energetisch optimierte Gebäudehülle sind nur einige Aspekte der Nachhaltigkeit.

„Das Land hat am Standort Osnabrück in den letzten Jahren mit den Neubauten – Rechenzentrum, Forschungsbau CellNanOs, Verfügungszentrum, Mensa, Hörsaalgebäude und Bibliothek allein mit großen Baumaßnahmen über 130 Millionen Euro investiert“, erklärte Hilbers. „Das zeigt doch, wie wichtig uns Forschung und Lehre in Osnabrück sind.“

Hochschulbaumaßnahmen der Universität Osnabrück und der Stiftung Hochschule Osnabrück im Überblick

In den letzten Jahren wurden folgende große Baumaßnahmen durchgeführt:

Projekt:

Baukosten in Euro:



Neubau Rechenzentrum/ Gebäudemanagement als Ersatzbau AVZ

rd. 27,6 Mio.

Neubau eines Forschungsbaus Center of Cellular Nanoanalytics Osnabrück

rd. 21,5 Mio.

Neubau einer gemeinsamen Bibliothek am Standort Westerberg (HS und Uni)

rd. 33 Mio.

Allgemeines Verfügungszentrum (AVZ) / Modulbau als Ersatzunterbringung

rd. 9 Mio.

Neubau eines gemeinsamen Hörsaalzentrums (HS und Uni)

rd. 22 Mio

Neubau einer gemeinsamen Mensa (HS und Uni)

rd. 20 Mio.


rd. 133,1 Mio.

Hinzu kommen noch lfd. Bauprojekte der Stiftungshochschule Osnabrück in einer Größenordnung von insgesamt rd. 16 Mio. € sowie diverse kleine Baumaßnahmen und Maßnahmen der Bauunterhaltung.


Presse Bildrechte: grafolux & eye-server

Artikel-Informationen

erstellt am:
29.03.2021

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