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Neubau des LAVES-Veterinärinstituts stärkt den Verbraucherschutz in Niedersachsen - Finanzminister Schneider und Landwirtschaftsminister Meyer begehen Richtfest für den Neubau des Veterinärinstituts Oldenburg

Oldenburg. „Ich freue mich sehr, dass der Rohbau für das Veterinärinstitut in Oldenburg fertiggestellt ist und wir heute das Richtfest feiern können. Es ist beeindruckend, was in der kurzen Zeit seit der Grundsteinlegung vor genau 9 Monaten hier von den Bauhandwerkern geschaffen worden ist“, sagte der für den staatlichen Hochbau zuständige niedersächsische Finanzminister Peter-Jürgen Schneider beim Richtfest für den Neubau des Veterinärinstituts Oldenburg des Niedersächsischen Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) am (heutigen) Donnerstag.

Auf dem rund 32.600 qm großen Baugrundstück in der Martin-Niemöller-Straße in Oldenburg entsteht ein viergeschossiger Neubau, der über Verbindungsgänge mit dem vorhandenen Lebensmittelinstitut verbunden ist. Das Gebäude ist ca. 111 Meter lang, 25 Meter breit und ca. 18 Meter hoch und wird nach der Fertigstellung eine Nutzfläche von rund 4.600 qm aufweisen. Neben Büroarbeitsplätzen für die 86 Beschäftigten des Veterinärinstituts entfallen über die Hälfte dieser Fläche auf hochmoderne Labore für das Institut.

Landwirtschaftsminister Christian Meyer hob die herausgehobene Bedeutung des Neubaus des Veterinärinstituts Oldenburg für den Verbraucherschutz in Niedersachsen hervor. „Mit diesem Bau werden wir unsere Untersuchungsleistungen bündeln und unter anderem die Kapazitäten in der Dioxinanalytik ausweiten. Damit setzen wir den eingeschlagenen Weg zur Stärkung des Verbraucherschutzes in Niedersachsen konsequent fort. Der Neubau ist ein wichtiger Beitrag, die Lebensmittelsicherheit in Niedersachsen zusätzlich zu erhöhen“, so Meyer.

„Mit den veranschlagten Gesamtkosten von rund 37 Millionen Euro ist dieses Bauprojekt das größte Bauvorhaben des Landes in der Region Oldenburg. Weitere 3,5 Millionen Euro stehen für den anschließend erforderlichen Umbau im Lebensmittelinstitut bereit“, erläuterte Schneider. Bisher wurden Aufträge in Höhe von rund 24,7 Millionen an Bau- und Handwerksbetrieben erteilt. „Von den bisher vergebenen 31 Aufträgen an Bau- und Handwerksbetrieben konnten 15 an niedersächsische Firmen erteilt werden“, so Finanzminister Schneider weiter.

Minister Schneider lobte die gute interdisziplinäre Zusammenarbeit der vielen Beteiligten bereits während der Planungsphase. „Die bisher geleisteten, überzeugenden Ergebnisse sind das Resultat einer gemeinsamen Projektarbeit zwischen den beauftragten Planungsbüros, der Stadt Oldenburg, den Mitarbeitern des LAVES und des Staatlichen Baumanagements Ems-Weser“, so Schneider. Er dankte den Beteiligten für ihr Engagement und deren Unterstützung bei der Umsetzung des Vorhabens. „Mein besonderer Dank geht an die am Bau tätigen Handwerker, die den Rohbau in so kurzer Zeit erstellt haben und ohne die wir hier heute nicht stehen würden“, betonte Schneider.

Schneider hofft nach dem guten Baustart auf einen weiteren zügigen und vor allem störungsfreien Bauablauf und wünschte weiterhin gutes Gelingen. Die Fertigstellung des Neubaus wird voraussichtlich im Sommer 2016 erfolgen.

SBN Bildrechte: Nds. Finanzministerium

Artikel-Informationen

erstellt am:
16.04.2015

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