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Länderbeschäftigte bekommen 2,8 Prozent mehr Gehalt und 1300 Euro

Als Verhandlungsführer der Länder hat Finanzminister Reinhold Hilbers die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder geführt. Die Verhandlungen gestalteten sich auch in der dritten Runde schwierig. Es galt einen ausgewogenen Kompromiss zu finden. Auf der einen Seite standen die berechtigten Interessen der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes, insbesondere derer, die in der Krankenhausversorgung Beachtliches geleistet haben. Diese Beschäftigten verdienen Anerkennung und Respekt.

Auf der anderen Seite sind die finanziellen Möglichkeiten der öffentlichen Hand begrenzt. Die Länder haben Sorge dafür zu tragen, dass die Haushalte stabil bleiben. Die Pandemie hat Einnahmeausfälle in bisher unbekannter Höhe beschert; daneben musste der Staat Geld bereitstellen, um Bevölkerung und Wirtschaft zu schützen und zu unterstützen.

Gruppenbild der Verhandlungsführer   Bildrechte: MF
Abschluss der Tarifverhandlungen
In dieser schwierigen Ausgangslage haben die Tarifparteien Verantwortungsbewusstsein und Augenmaß bewiesen. Am 29.11.2021 in Potsdam einigten sich die Tarifparteilen auf ein für beide Seiten tragbares Ergebnis und steckten damit für die kommenden zwei Jahre für Beschäftigte und die Haushalte einen verlässlichen Rahmen ab.

Die Beschäftigten der Länder erhalten eine Corona-Sonderzahlung in Höhe von 1.300 Euro. Außerdem steigen die Entgelte der Beschäftigten zum 1. Dezember 2022 um 2,8 Prozent. Die Laufzeit der Vereinbarung beträgt 24 Monate bis zum 30. September 2023.

Tarife
Zum Thema:

Weitere Informationen sind auf der Internetseite der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zugänglich.


Artikel-Informationen

erstellt am:
29.11.2021
zuletzt aktualisiert am:
01.12.2021

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